Balthasar auf Erlebnistour durch das AQUA! 2008.

11. August 2008

Liebes Tagebuch.
Heute hat der Tag etwas ruhiger begonnen. Nach dem gestrigen Besuchersonntag, an dem sich das ganze Lager von seiner besten sonnigsten Seite zeigte und dementsprechend aufgekratzt war, scheint heute jeder froh, auch seine regnerischen Seiten mit all seinen Gatschlöchern hervorholen zu dürfen. Das Wetter war uns den ganzen Tag aber weiterhin hold, weil es seine regnerische Laune zuhause vergessen hatte.


In der Früh haben die CaEx das Lager verlassen, um zu ihren aktiven Wet’n’Wild – Tagen zu ziehen. Ich habe munkeln gehört, dass sie mit dem Piratenschiff „Neptun“ auf Kaperfahrt gehen werden, um die sieben Weltmeere oder zumindest den Wolfgangsee unsicher zu machen. Ich bin mir sicher, dass sie bei ihrer Rückkehr alle Seemannsbärte im Gesicht tragen und uns mit ihrem Seemannsgarn eine spannende Abendunterhaltung bieten werden.


Weil die CaEx ausgezogen sind, war es heute den ganzen Tag viel ruhiger in unserer Zeltstadt, und ich habe die Gelegenheit genutzt, um das Aquenteuer der GuSp mitzuerleben.


Es war nämlich so, dass die Urquelle, die MamAkwa sehr erbost war, weil aus ihrer reichen Akwalerie die Gegenstände der Wertschätzung entwendet worden waren. Deshalb hatte sie aufgehört, wertvolles Akwamin zu spenden. Um sie zu besänftigen mussten die GuSp vier Welten durchwandern, den Dschungel, die Stadt, den Bazar und die Unterwasserwelt, um die Gegenstände der Wertschätzung wieder zu finden. Nach vielen Abenteuern auf ihrer Wanderung kamen die GuSp schließlich erfolgreich mit vollen Händen wieder zurück, um vor MamAkwa zu treten. Diese ließ sich zuerst ein bisschen bitten und es brauchte einige Beschwörungsformeln und bezaubernde Nettigkeiten, bis sie sich endlich erweichen ließ, aber nun sprudelt sie wieder reinstes Akwamin, den GuSp sei Dank.


Außerdem gab es heute auch noch die Präsentationen der RaRo Projekttage. „Echt kuhle Performanzen, wos de do mochn“ habe ich jemanden sagen hören und war mit ihm ganz einer Meinung. Besonders die blökenden Darsteller der Schafherde rund um die Figur des Hirtenhelden konnten das Erlebnis der RaRos auf der Schafalm dem Publikum auf natürliche Art und Weise vor Augen führen.
Apropos Augen. Diese muss ich mir schon die ganze Zeit reiben, obwohl das Konzert der „Quote“ in der Wasserwirtschaft mich eigentlich eher wachgerüttelt hat. Aber es ist schon spät, daher also eine gute Nacht, liebes Tagebuch und bis morgen.

Dein Balthasar



August 11th 2008

This day started quite quiet. After yesterday’s visitors’ Sunday, when the whole AQUA showed excitedly its best and sunniest aspects, today everyone is allowed to notice one’s rainy aspects with all his and her muddy ditches. The weather kept treating us kindly because it forgot its rainy aspects at home.


In the morning the CaEx left the camp to experience their Wet’n’Wild days. I have heard rumours that they will lead a pirate’s life on a pirate’s ship, the “Neptun” and sail over the seven seas and the Wolfgangsee. I am sure that at their return they will all have beards like old sailors and that they will entertain us with their sailor’s yarn at the campfire in the evening.


For the CaEx have lef, the whole day was calm and quiet and I grasped the opportunity to watch the Aquenteuer, the aquenture of the GuSp. The case was this: the primal well, MamAkwa was very furious, because the objects of esteem were stolen out of her Akwalerie. Therefore she had stopped to give the precious Akwamin. To appease her the GuSp had to wander trough 4 different worlds, the jungle, the city, the bazaar and the underwater world to find and bring back the objects of esteem. After many adventures during their trip the GuSp successfully returned carrying the objects in their hands and stood in front of MamAkwa. It took some time and some adjuratory formula and enchanting songs to soften her bad mood but finally the Akwamin bubbles out of her mouth again, thanks to GuSp.
At a different place of the AQUA there was the presentation of the RaRo’s project days. “Real cool performances” I heard somebody say I agreed totally. Especially the bleating actors of the flock of sheep who gathered around the hero of shepards brought the RaRo’s experience on the alpine pastures lively onto stage, so that the audience could see with their eyes the whole sheep story which the RaRo had seen with their eyes.


Speaking of eyes: Mine are already very tired although the concert of “Die Quote” in the Pub of Wasserwirtschaft was quite exciting. But it is late already, therefore Good night, dear diary and see you tomorrow.


Yours,
Balthasar





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